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  • AutorenbildChristian Paulus

Caleta de Famara - Lanzarote 2023

Wollte schon länger nach Lanzarote. Hatte mir den Reiseführer bereits um 2004 besorgt. 2023 war es dann aber erst soweit, ... am Flughafen in Arrecife wird man von diesen merkwürdigen Figuren mit übergroßen Geschlechtsorganen erwartet, dazu später noch Mal mehr...

Mit dem Leihwagen ging es nach Caleta de Famara, wo etwas mit meiner Ferienwohung schief ging, aber es fand sich schnell Abhilfe, leider ohne Balkon, dafür aber mit Atrium, wo man viel über seine Nachbarn erfährt :-) Hier eine Straßenszene, es gibt nur ein par befestigte Straßen der Rest ist eine Sandpiste, der Wind weht beständig vom Meer und trägt den Sand bis hinein ins Land wo sich eine Wüste gebildet hat: (Aquarell ca. 40/40cm)

Jetzt ist Lanzarote eher karg (Menschen die Steingärten anlegen müßten die Insel lieben), und im ganzen Ort gab es wirklich nur diesen einen Baum (Aquarell ca. 40/40cm). Dann ging mir dieser Song von L. Cohen nicht mehr aus den Ohren: (The Futere)

"Take the only tree thats left... "

Na ja, wenn man den ganzen Tag auf einem gigantischem Supervulkan sitzt, gehen einem so einige abstruse Gedanken durch den Kopf.

Strandhäuser in Caleta de Famara: (Aquarell ca. 40/40cm)

Hier das Famara-Massiv, die verbliebenen Ränder der Caldera:

Ausflug in die Inselmitte und den Norden: Teguise auf Lanzarote war lange Blaupause für Stadtplanung im späteren Lateinamerika. Auf Lanzarote oder Fuerteventura hat man die Identität der Einwohner (majos) ausradiert: Per Erlass vom Papst wurden die „ungläubigen Inseln“ entweder durch Unterwerfung, Bekehrung und Taufe oder Tod durch das Schwert erobert; schlimmer noch Sklaverei. Im Grunde haben die Europäer auf den Kanaren vorexerziert was sich später bei den Ureinwohnern Amerikas im großen Stil wiederholen sollte … Der Kirchenbau an dieser Stelle reicht 600 Jahre zurück, die Kirche wurde allerdings mehrmals niedergebrannt aber immer wieder aufgebaut. Der Turm aus Tuffstein ist 17.Jhr die Kuppel 20.Jhr…

Teguise (Aquarell ca. 40/40cm)

Oberhalb von Teguise gibt es diese kleine Festung Castillo de Santa Barbara die bis zum Anfang des 14. Jhr. zurück geht (Lancelotto Malocello), später hat man das Fort immer mehr erweitert. Oben schaut man in den Schlund eines Vulkans, man kann ein Mal herum wandern. Der Rundblick prägt sich einem ein, man schaut bis nach Timanfaya, La Graciosa und Arrecife. (Aquarell ca. 40/40cm):

Tags drauf ein Ausflug in den Südwesten: 1730-1736 entstand das größte Lavafeld des Erdballs: heute Timanfaya Nationalpark (Aquarell ca. 40/40cm):

In Mancha Blanca habe ich noch eine kleine Kapelle (der Jungfrau Dolores gewidmet) besucht, Dolores hat ihre schützende Hand über den Ort gehalten und die Lavamassen gestopt. Später hat man ihr zu Ehren diese kleine Kirche erbaut (merkwürdige Türöffnung bei der Sakristei?):


Eher durch Zufall bin ich dann noch über diese Skulptur gestolpert: "Dorotea", eine Künstlerin, die beinahe 100 Jahre alt wurde und die diese eingangs schon gezeigten Keramikfiguren herstellte, die auch noch heute produziert werden. Es gibt also auch noch andere Künstler - nicht nur den übermächtigen Cesar Manrique.


Ein Tag ging irgenwie verloren wegen einem verdammten Schafseintopf, hier Mülltrennung auf Lanzarote, dahinter El Jable - die Wüste.

Hier noch einmal ein Aquarell aus Caleta, ein Restaurant (El Risco), nah am Strand, man weiß kaum wo der Horizont ist - Meerwaser und Wolken wirken wie ein Element:

Am letzten Tag ist dann noch dieses Aquarell mit den Surfern entstanden, im Hintergrund das Famara-Massiv:

Es gibt noch einiges zu erforschen auf Lanzarote, die Papagayo-Stände, die gesamte Ostküste, die Weinbaugebiete, habe mir vorsichtshalber eine Flasche el Grifo mitgenommen :-)


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